„Text ist zum Lesen da!”
Diesen klugen Ratschlag gab mir einst der Typographie-Dozent im Haus Aussel während meiner Vorbereitung auf mein Kurz-Studium Visuelle Kommunikation.
Es ist einer der Ratschläge, die über die ganzen 14 Jahre hängengeblieben sind und der, den ich heute versuche an meine Auszubildenden weiterzugeben: Typografie als hohes Gut des Designs, ohne gleich in solch faschistoide Tendenzen abzudriften, die gelegentlich von Fachleuten vorgetragen werden.
Bestätigt fühlte ich mich einmal mehr, als ich gestern den Appell zum
bei den Information Architects Japan fand. Da wird endlich einmal auf den Punkt gebracht, was andernorts unter der intellektuellen Dunstglocke als Web2.0 vertickert wird. Denn wir von code-x propagieren seit den dunklen Tagen der 14.4-Modems eines immer wieder: Das Web ist ein Informationsmedium und die Information ist allem anderen überzuordnen. Der Rest ist ein Flohmarkt der Eitelkeiten.
„[... ] It’s about communication and information, and information needs to be readable and usable and scalable and citable and sendable. [...] Information Architects Japan
Mein Dozent würde ausflippen vor Freude!
(Nachtrag: Wir sollten heiraten. _ben hat es auch gefunden.)
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Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.














