Worte, viele Worte. Über Worte. Roman-Sneak Preview #1
Den ganzen Abend geschrieben. Da überkommt mich auf einmal Publikationswut. Einige sagen, das bringt Unglück. Andere meinen, so dumm. Ich finde, das gehört zum Kreativherz. Es ist wie den Gürtel lösen, um das Heroin in die Venen zu spülen. Das Auslösen des Kicks. Nein. Es ist! der Kick.
[...] Sie sitzt dort an einem runden Tisch, ist in einen dicken Mantel gehüllt und auf dem Kopf trägt sie einen Hut. Als sei sie gerade gekommen. Oder wolle gleich gehen. In der Hand hält sie eine Kaffeetasse und in der Scheibe in ihrem Rücken tut sich die Leere einer Nacht auf. Spiegeln sich die Lampen an der Decke des Restaurants wie die Landebahn eines Flughafens. Als stünde die Sehnsucht Kopf. Ich war mir nie ganz sicher, ob sie dort auf irgendetwas wartete, das von draußen zu ihr hinein kommen soll. Sie, mit ihrem Lippenstift und dem einen Handschuh an der linken Hand. Oder ob sie in dieser Nacht etwas zurückgelassen hat. Ob der Stuhl auf der anderen Seite des Tisches noch warm ist. Ob irgendjemand kommen wird und einen Apfel aus der Schale hinter ihr nehmen wird. Ob überhaupt noch andere Menschen außer ihr existierten. [...] Small Parts Isolated, Princes in Exile, Markus Freise

Sollte jemand sehen, wie Edward Hopper sich gerade im Grabe umdreht, weil ein armer Autor aus Bielefeld eines seiner Bilder geposted hat. Oder jemand einen Anwalt vor meiner Tür stehen sehen: Ich weiß von nichts. Ansonsten sage ich: Danke, Ed! Für deinen inspierende Kunst.
Ich war 11 Jahre alt, als ich zum ersten Mal einen Mann weinen sah. Dead Men Tell No Tales, Princes in Exile, Markus Freise
Mal ein paar Fakten
Nimmt man das Buchformat und die Typographie, die ich mir für die spätere Publikation wünsche. So zum Beispiel wie „Lina oder: Das kalte Moor“ von Jan Böttcher. Das ist nicht mein Verlag. Aber ich liebe dieses Buch. Ich will, dass meines das gleiche Format bekommt! Wenn man das jedenfalls zu Rate zieht und nimmt die sich dadurch ergebenden ca. 300 Wörter pro Seite und teilt dadurch die aktuelle Anzahl an Wörtern in meinem Scrivener-Projekt, so bin ich bereits bei ca. 93 Seiten. Mein Ziel ist es auf eine exakte Seitenzahl von 213 Seiten zu kommen. Ohne Umschlag und Verlagswerbung.
Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.
Viele Kapitel sind, klar: nur anskizziert oder Fragmente an Sätzen, die ich mittels Hipster PDA oder Diktiergerät gesammelt habe und nur schon einmal zusammenhanglos in ihre entsprechenden Abschnitte einsortiert habe.
Da steckt noch viel, sehr viel Arbeit drin.
Auf diese Weise hat sich aber für mich herauskristalisiert, dass es für mich nicht ratsam ist, den Roman von vorne nach hinten zu schreiben, sondern querbeet. Manchmal hat man Lust, die eine Figur zu treffen und manchmal möchte man sich an der anderen richtig auslassen. Nur so geht es vorwärts.
Heute jedenfalls war ein guter Tag an dem ich gefühlt ordentlich was geschafft habe. So kann ich guten Gewissens ins Bett gehen. Denn der Samstag besteht aus „Abspacken“. Sarah geht zu Oma Marion und wir gehen mit Knoches erst zum Stolle und dann ins Kino. Schön war's. Besser wird's.
Tolles Leben hier gerade.
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Once the drying process is complete the planks are sent through a surfacer or planer which makes the face of the lumber perfectly [Dort weiterlesen]
... teufel alkohol!
bis donnerstag!
Mirco. Das haben wir erst ungefähr 20 mal festgestellt. ;-) ... Roman schreiben ist SUPER! Leider nur sehr anstrengend.
Sehen wir uns Donnerstag?
sach mal, du kommst aus rietberg? wußte ich das? meine erste freundin kam aus rietberg. petra zwoll. :-) und dann gab's da noch den dorfpunk guido baumann.
haben wir das schonmal festgestellt?
PS: romanschreiben nervt wie sau, oder? mann, mann, mann. der erste fehler: es vor fertigstellung überhaupt jemandem erzählt zu haben.
...
munter weiter!
Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.














